Eine Übersicht über unsere Projekte.

Da wie bereits erwähnt die Wasserknappheit eines der grössten Probleme in dieser Gegend darstellt, war der Bau von Grundwasserbrunnen erste Priorität. Mit Hilfe diverser Sponsoren konnte schon im Jahr 2004 mit dem Bau der ersten Brunnen begonnen werden.

Biologischer Landbau

Da der überwiegende Teil der Dorfbevölkerung direkt von der Landwirtschaft lebt, stellt die Hilfe in diesem Bereich ein grosses Anliegen von „together“ dar. Die Menschen verfügen zum Teil selber über Grundbesitz oder pachten Land von Grossgrundbesitzern. Es handelt sich hierbei fast ausschliesslich um Kleinbauern, die als Selbstversorger leben.

Als wichtiges Anliegen wird von "together" die Vorbereitung der Kinder auf die Schule betrachtet. Die Kinder sind in den Dörfern meist schon sehr früh sich selbst überlassen, da die Eltern Feldarbeit zu verrichten haben. Die Kinder verfügen daher kaum über einen Wortschatz und sind durch die mangelnde Hygiene teilweise stark verwahrlost und daher oft krank und auch unterernährt.

Chirurgie-Camps

Nebst der Direkthilfe für viele bedürftige Einzelpersonen, für welche die Spital- oder Behandlungskosten, Medikamente oder medizinische Eingriffe bezahlt werden, unterstützt „together“ regelmässig auch sogenannte Surgery-Camps:

Da die Missionsstationen zwar auch auf dem Land inmitten der Adivasi-Dörfer liegen, ist es doch von vielen der Dörfer zu weit und auch zu gefährlich für die Kinder, den Schulweg jeden Tag auf's Neue zurück zu legen. Deshalb ist eine geeignete Unterkunft in den Missionsstationen für die Kinder ebenso wichtig, wie die Schule selbst.

Als weiteres Problem wurde von den Dorfbewohnern vor allem die mangelnde – falls überhaupt vorhandene – medizinische Versorgung genannt. Die nächstgelegene Krankenstation befindet sich in der Missionsstation, welche von manchen abgelegenen Dörfern eine Tagesreise entfernt liegt, da es keine öffentliche Verkehrsmittel, ja kaum befahrbare Strassen gibt.

Da in Indien nach wie vor alle Mahlzeiten auf dem Holzfeuer zubereitet werden, wird auch in dieser Gegend sehr viel Holz geschlagen. Die Abholzung der Wälder trägt jedoch zusätzlich zur Austrocknung der ohnehin durch Wassermangel geplagten Gegend bei. Unsere Überlegungen gingen also dahin, den Menschen eine Alternative zum herkömmlichen Kochen mit Holz zu bieten.

Als eines unserer Hauptprojekte galt der Neubau einer Primarschule für die 400 Kinder der Dattigaon-Missionsstation. Dank der grosszügigen Spenden an dieses Projekt konnten wir den Betrag von 40'000.- CHF und damit den Gesamtbetrag für den Neubau sammeln. Auch konnten dazu noch neue, dringend benötigte Waschräume und Toiletten für die ständig wachsende Kinderschar geschaffen werden.

Patenschaften / Hilfe für Einzelpersonen

Ein wichtiges Anliegen von Father Edward ist auch die Unterstützung von Studenten, die in Indore Medizin oder Jura studieren, eine Mechanikerlehre oder eine Ausbildung zur Krankenschwester machen. Wir wollen diese Unterstützung mittels persönlicher Patenschaften realisieren. Die Informationen über die einzelnen Studenten können jederzeit bei uns eingesehen oder angefordert werden.